Die Euregio Maas-Rhein

liegt im Grenzbereich Deutschland, Belgien und Niederlande zwischen den Großstädten Köln, Bonn und Düsseldorf im Osten und den Großstädten Brüssel, Antwerpen und Eindhoven im Westen. Gegründet wurde die Euregio Maas-Rhein als Arbeitsgemeinschaft im Jahr 1971 mit dem Ziel, grenzüberschreitend zu kooperieren.

Euregio Maas-Rhein

Die Euregio Maas-Rhein besteht administrativ aus dem westlichen Teil des Regierungsbezirkes Köln (der „Regio Aachen e. V.“ mit der kreisfreien Stadt Aachen, den Kreisen Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen), der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, der wallonischen Provinz Lüttich, der flämischen Provinz Limburg und dem südlichen Teil der Provinz Limburg in den Niederlanden.

Euregio Maas-Rhein
Der Aussichtsturm am Dreiländereck

Auf einer Fläche von etwa 11000 km² leben ca. 3,9 Mio. Menschen, größte Städte sind Aachen, Lüttich und Maastricht.

Ziel der Gründung der Euregio Maas-Rhein war es, sich gemeinsam den Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels zu stellen. 1991 erhielt die Euregio Maas-Rhein die Rechtsform einer Stichting nach niederländischem Recht und seit 2007 hat sie ihren Sitz in Eupen im Regierungsgebäude der deutschprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Der erwähnte wirtschaftliche Strukturwandel weg von der Abhängigkeit von Bergbau und Schwerindustrie hin zu mehr Vielseitigkeit und Diversifizierung wurde nicht zuletzt angestrebt durch die Förderung der Wissenschaft in der Euregio Maas-Rhein : Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), Fachhochschule Aachen, die Universität Lüttich und die Universität Maastricht.
Spin-Offs, Innovations- und Technologietransfer sind Begriffe für die Verknüpfung dieser wissenschaftlichen Einrichtungen mit der realen Wirtschaft durch das Instrument der Wirtschaftsförderung. Ziel ist es, neue Technologien zu entwickeln, zu fördern und in der Euregio Maas-Rhein zu etablieren, damit wegbrechende Beschäftigungsverhältnisse in anderen Wirtschaftsbereichen ersetzt werden können.